Die Welt der Stoffe, Japanische Stoffe

Japanischer Krepp: Chirimen, Omeshi, Kinsha

Alles begann mit Seide. Es gibt sie in vielen Formen: Satin, Taft, Twill, Chiffon, Canvas, Pongee, …. und Krepp. Das kommt ganz darauf an:

  • von der Webart ab (Satin, Leinwandbindung und Twill sind 3 verschiedene Methoden);
  • und von den verwendeten Fäden ab.

Bevor der Seidenfaden gewebt wird, wird er vorbereitet. Dieser Schritt wird als Fräsen bezeichnet. Sie besteht darin, das Garn bzw. die Garne besser zu schlichten und/oder zu verflechten und/oder auf verschiedene Arten zu verdrehen… Das Ergebnis dieser Arbeit wird Organsin, Crêpe, Grenadine, …. genannt.

Der Krepp -aus China stammend- kam Ende des 16. Jahrhunderts nach Japan. Der berühmteste japanische Krepp ist Chirimen. Sein charakteristisches Merkmal sind die kleinen Wellen.

Diese Kräuselungen werden durch die Einstellung der Spannung, der Drehung und der Dicke der Fäden erzielt.

Was sind die Vorteile von Chirimen?

Es gibt mehrere:

  • es knittert nicht, oder fast nicht. Mit dem Aufkommen der synthetischen Stoffe hat es den zusätzlichen Vorteil, dass es schnell trocknet;
  • c’est un tissu souple, extensible, agréable à porter.

    Deutsch
    automatisch
    Es ist ein weicher, dehnbarer Stoff, der angenehm zu tragen ist.
    es knittert nicht, oder fast nicht. Mit dem Aufkommen der synthetischen Stoffe hat es den zusätzlichen Vorteil, dass es schnell trocknet;

  • Weil eher luftig ist, isoliert er im Winter gegen die Kälte (vor allem, wenn sie dick ist) und hat im Sommer den Vorteil, dass er nicht auf der Haut klebt (wenn er leicht ist).
  • Das Garn ist stark und gezwirnt, was zu einem besonders starken und haltbaren Gewebe führt. Es kann sogar mehrmals nachgefärbt werden..
  • Durch das Relief der kleinen Wellen wird der Stoff im Licht noch reicher.

Gibt es verschiedene Chirimens?

Die Chirimens werden nach Gewicht (6 Kategorien), Material (Seide, Viskose, Polyester), Webart und Färbung unterschieden.

Diese Unterschiede hängen hauptsächlich mit der Verwendung zusammen: Für Kimonos wird ein Chirimen mit kleinen Wellen (Hitokoshi Chirimen) verwendet. Die dickeren werden zur Herstellung von Puppen, Taschen (furoshikis) oder zur Verkleidung/Dekoration einer Vielzahl von Alltagsgegenständen verwendet.

Einige weitere Informationen

Für Chirimen wird Rohseide (d. h. mit ihrem natürlichen “Klebstoff” Sericin) verwendet. Mehrere Fäden wurden zusammengeführt und miteinander verflochten. Und dieser dicke Faden wurde gewoben, indem er einen dünneren Faden überkreuzte. Dann erschienen die Wellen, als der Stoff gewaschen wurde, um das Sericin zu entfernen (das etwa 1/4 des Gesamtgewichts ausmacht), denn die Fäden werden sich teilweise aufdrehen und das Relief bilden.

Eine andere Technik zur Herstellung von Chirimen besteht darin, abwechselnd und mit unterschiedlichen Spannungen einen in eine Richtung gedrehten Faden und dann einen in die andere Richtung gedrehten Faden zu weben (abwechselnd S- und Z-Drehungen). Um eine Größenordnung zu nennen: Auf einer Maschine wird der Draht zwischen 3 und 4000 Mal pro Meter verdrillt.

Die Techniken wurden immer mehr industrialisiert und verfeinert, so dass die Herstellung von Chirimen aus synthetischen Materialien möglich ist. Und wenn früher nur gewebt wurde (Leinwandbindung), verwenden wir heute auch Jacquard-Webstühle, um Muster zu erhalten..

Es gibt zwei Orte, die für Chirimen bekannt sind: die Provinz Tango und die Stadt Nagahama – beide ganz in der Nähe von Kyoto.

Kinsha-Krepp ist ein dünnerer und leichterer Chirimen-Krepp, der für Sommerkleidung verwendet wird.

Omeshi-Krepp weist die Besonderheit auf, dass er vor dem Weben gefärbt wird. Seine Muster werden daher durch Weben gewonnen.

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